Baumaßnahmen der K-215

Fertigstellung der Baumaßnahmen auf der K-215

Es ist geschaft. Die K-215, ist fertig ausgebaut.
Schon im Jahr 2012 wurde der erste Teil von Speele Richtung Lutterberg auf eine Länge von 2,6 Kilometer fertiggestellt. Am 20. Oktober begannen die Ausbauarbeiten für die letzten 2,4 Kilometer. Kein leichtes Unterfangen für den Straßenausbauer, denn wie im ersten Bauabschnitt musste wieder eine Umleitungsstrecke gefunden werden. Eine Vollsperrung war erforderlich geworden, weil bei halbseitiger Sperrung die Sicherheitsabstände zu den Bauarbeitern gemäß der Berufsgenossenschaft zu gering waren. Diesmal führte die Umleitung über Gut- Wissmanshof. Hier war eine Ampelanlage installiert worden. Wartezeiten bis 15 Minuten mussten in Kauf genommen werden. Es waren nur Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen zugelassen.

Danach ging es über die Kaiserbuche und den Wilhelmshäuser Weg weiter nach Lutterberg auf die Landesstraße Richtung Hann-Münden/ Kassel. Die Umleitungsstrecke betrug insgesamt 2,8 Kilometer.
Bis zum Anbruch der Dunkelheit waren sechs Arbeitsmaschinen und Straßenbauarbeiter im Einsatz, um die Bauarbeiten in der geplanten Zeit abzuschließen. 5200 Tonnen Asphalt wurden bis zum Samstag den 25. Oktober eingebaut. Restarbeiten wurden in der Folgewoche abgeschlossen Somit konnte die Kreisstraße wieder für den Straßenverkehr freigegeben werden. Mit dieser Fahrbahnerneuerung ist der Ausbau der Kreisstraße abgeschlossen. Die Markierungsarbeiten werden auf Grund der Witterung wohl erst im kommenden Frühjahr durchgeführt.

Brunnenfest am Fulderufer

Brunnenfest ans Fulderufer verschoben!

Brunnenfest am Fuldaufer am 04. Oktober 2014
Bayrisch war’s bei diesem letzten Fest, mit dem Speele Geburtstag gefeiert hat. Vielleicht angesteckt vom Festausschuss waren viele Krachlederne und Dirndl zu sehen – auch wenn das eine oder andere Dirndl gerade in der Wäsche war…

Bei bald wieder strahlendem Sonnenschein kam der zünftige Frühschoppen schnell in Schwung. Und wie schon bei allen anderen Festen in unserem Jubiläums-Jahr war gefühlt wieder ganz Speele auf den Beinen. In den Zelten fanden viele begeisterte Geburtstagsgäste und als immer mehr mit feiern wollten, wurden einfach draußen Bänke aufgestellt.

Die Atmosphäre war prima, die Musik machte gute Laune und das leckere Essen rundete alles ab. Es ist schon bemerkenswert, wie ausgiebig Speele sich in diesem Jahr selbst in immer wieder anderen fröhlichen Runden gefeiert hat. Wer hätte bei den Anfängen der Planung mit dieser intensiven Beteiligung gerechnet. Umso mehr ist doch der beste Lohn für den großen Einsatz des Festausschusses, dass alle Feiern wirklich gut angenommen wurden. Und wie nach jedem gelungenen Geburtstagsfest sei es jetzt den vielen fleißigen Händen von Herzen gegönnt, sich auszuruhen und die plötzlich neu gewonnene Zeit mit neuem Leben zu erfüllen oder einfach mal Pause zu machen!

Festumzug durch Speele

Höhepunkt mit Kommers und Umzug am 05./06. September 2014
Kein Jubiläum, kein Vereins-Geburtstag ohne Kommers. Diese offizielle Seite gehört immer dazu und so waren wie bei allen vorherigen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr viele Menschen von auswärts und aus Speele am 05. September in die Dorfgemeinschaftsanlage gekommen. Nach der Runde vieler Gratulanten, angeführt von unserem Hauptsponsor, der Sparkasse Münden, und den Vertretern aus der Politik konnte das Publikum sich mitfreuen, als die Vereine und Verbände verdiente Mitglieder aus ihren Reihen ehrten.

Schon am Abend des Kommers standen viele gedanklich in den Startlöchern, die Vorfreude auf den Geburtstagsumzug durch’s Dorf wurde immer stärker. Am nächsten Tag zeigte sich, warum die Spannung bei vielen so groß war: eindrucksvolle Wagen waren bereits in der Warteschleife vor dem Start zu bewundern. Neben den Wagen aus den Nachbargemeinden standen natürlich die Wagen des Geburtstagskindes im Mittelpunkt. Die Speeler zeigten sich zusammen mit den Menschen, mit denen sie in unterschiedlichen Gruppierungen aktiv sind. Dazu gab es weitere mit viel Mühe vorbereitete Wagen, mit denen der Umzug bereichert wurde. Als die Musiker schließlich eingetroffen waren, ging es endlich los auf den schmalen Straßen durch unser Dorf. Und dann flogen die Speeler „Kamellen“, die mal wirklich süß oder auch sehr originell salzig waren. Plötzlich fühlte sich das ganze Dorf wie eine große Geburtstagsgemeinde an: die Straßen waren bunt geschmückt, an den Straßenrändern standen überraschend viele Menschen und das Jubeln fand auf beiden Seiten statt. So feiert man in Speele!

In Hochstimmung trafen die Teilnehmer des Umzugs danach auf der Feststraße auf die anderen Geburtstagsgäste. Die Mischung aus Flohmarkt, Getränken, einem breiten Speisenangebot und Musik, die genau dem Geschmack des Publikums entsprach, war goldrichtig. Und selbst der Regen, der irgendwann abends noch mitfeiern wollte, hielt niemanden davon ab, Spaß zu haben und zu feiern. Alt und jung – mit vielen Kindern zu später Stunde, die es sichtlich genossen, dabei zu sein – alle nutzen die Gelegenheit in fröhlicher Runde Kontakte zu pflegen, zu tanzen oder sich einfach daran zu freuen, dass unser Dorf Geburtstag hat und das zu feiern.

Am Sonntag hielt die Freude und Begeisterung an und plötzlich erklang wieder die Glocke unseres Ortsbürgermeisters Fred Kaduhr: spontan hatte sich eine kleine Gruppe zusammengefunden, die auf einem Wagen der Familie Menger mit Musik und Gesang durch das Dorf fuhr und alle mit ihrer Freude über das gelungene Fest am Vortag ansteckte.

Weiter geht’s in das Finale: verpassen Sie nicht das letzte Fest im Geburtstagsjahr
am 04. Oktober 2014 beim Brunnenfest, das am Fuldaufer stattfinden wird.

Sternwanderung mit den Nachbargemeinden

Am Samstag, den 19. Juli 2014, fand in Speele die Sternwanderung, anlässlich der 750 Jahrfeier, bei strahlendem Sonnenschein und mit zahlreichen Teilnehmern, statt.

Als gegen 12:00 Uhr die ersten Wandergruppen aus den umliegenden Dörfern auf dem vorbereiteten Festplatz in Speele eintrafen, standen Bratwürste und kalte Getränke zur Verfügung. Nach dem freien Verzehr und einer kleinen Auszeit der Gruppen aus Bonafort, Knickhagen, Lutterberg, Spiekershausen und Wilhelmshausen entwickelte sich wieder Kraft für den nächsten Wanderabschnitt. Nach einigen Grußworten der jeweiligen Wandergruppenführer und der Übergabe von Gastgeschenken an Ortsbürgermeister Fred Kaduhr, gab es einen wissenswerten Vortrag über die Entstehung unseres Fuldatals von Franz-Josef Hund. Gegen 13:15 Uhr zogen nun alle gemeinsam Richtung Gut Wißmannshof.

Auf dem Golfplatz angekommen, wurden die Speeler und Speelerinnen mit ihren Gästen herzlichst in einem Festzelt in Empfang genommen. Walter Jentsch, der sich zuvor mit den Geschichten und Chroniken der Dörfer auseinander gesetzt hatte, erzählte einige interessante aber auch lustige Anekdoten aus vergangenen Zeiten. Bei Kaffee und Kuchen berichtete der neue Gutsbesitzer Herr Landefeld einige Einzelheiten über die Zukunft des Freizeit- und Golfresort Gut Wißmannshof. Alle waren sich einig, das war ein gelungener Tag.

Unwetter in Speele

Starkes Unwetter hinterlässt seine Spuren in Speele

Seit einem halben Jahrhundert, und länger, hat es so ein Unwetter in Speele nicht mehr gegeben. Bäume wurden entwurzelt, Bäche wurden zu reißenden Strömen. Als es am Dienstag, den 10. Juni um 21:30 Uhr donnerte wie ein Urknall, erstarten viele Anwohner ehrfurchtvoll und das Unheil nahm seinen Lauf. Riesige Wassermengen fielen vom Himmel und konnten vom Erdboden nicht aufgenommen werden.

Am schlimmsten war der Siegengraben betroffen. Hier führt der sonst so ruhige Bach das Oberflächenwasser aus den Bereichen Gut- Wissmannshof und der Kreisstraße Speele Lutterberg ab.

Schnell war die Brücke an der Köhlerhütte und der Durchlass am Roten Weg durch Geröll und Baumstämme verstopft. Bis zu einem halben Meter hoch schoss das Wasser über die Mauer, riss ein Fahrzeug mit sich und bahnte sich den Weg durch Mengers Scheune zur Fulda.

Über die Felder schoss das Wasser in Richtung der Straße vor dem Siegen. In Höhe des Hauses der Familie Linnenkohl war es schon über die Bordsteinkante geflossen.

Familien und Nachbarn kämpften gegen die Wassermassen und verschlossen die Kellerfenster mit einfachsten Materialien die greifbar waren, um eine noch größere Katastrophe zu vermeiden. Der Berg hinter den Häusern war völlig instabil geworden. Weiter unterhalb lief der offene Kanal im „Schweineweg“ über und füllte die Keller der Familien Simon und Türpe. Gut, dass Heiko Schnurbusch im letzten Jahr, eine Mauer entlang seines Grundstückes erbaut hatte. Auch hier war das Wasser über die Bordsteinkante gelaufen und konnte im letzten Moment vom Haus abgewiesen werden. So lief es nicht durch das Haus, sondern durch den Garten. Das dort aufgebaute Gartenhaus wurde dabei unterspült. Viele Kellerräume im Dorf standen Minuten später unter Wasser.

An der „Roddebach“ kam so viel Wasser an, dass die Straße unterhalb des Warteturms weggespült wurde und ein Graben bis zu sechs Metern Tiefe ausgespült wurde. Gegenüber der Spiegelmühle, wo der „Roddebach“ in die Fulda mündet, sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld. Hier hat sich das Geröll aus Steinen und Hölzern auf der Wiese ausgebreitet. Im Waldfried, am „Roten Siegengraben“ war es nicht ganz so schlimm. Dennoch wurde die Fußgängerbrücke weggespült und es musste eine Behelfsbrücke gebaut werden. Das Haus Waldfried wurde wie durch ein Wunder verschont.

Den Einsatzkräften der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass es nicht noch schlimmer für uns gekommen ist. Als sie sich in den frühen Morgenstunden langsam zu Ruhe begaben, braute sich leider die nächste Schlechtwetterfront auf. So kam es am Mittwoch im Laufe
des Vormittags noch einmal knüppeldick. Die gelebten Bilder des Vortages wiederholten sich. Wieder waren es die Feuerwehrfrauen und –Männer, die unermüdlich im Einsatz waren um Schlimmeres zu verhindern. Ein Unwetter wie es Viele aus dem Fernsehen kennen, war nun plötzlich bei uns angekommen.

Die Aufräumarbeiten am Donnerstag gingen bis in die Abendstunden. Auch hier waren viele fleißige Helfer aus dem Dorf im Einsatz. Als Ortsbürgermeister bedanke ich mich ganz besonders bei den Feuerwehren aus Staufenberg und Niestetal. Bei den vielen freiwilligen Helfern aus der Nachbarschaft und auch bei denen, die Kaffee, Kuchen und Getränke sowie ihre privaten Trecker und Bagger mit im Einsatz gegen die Wasserfluten zu Verfügung gestellt haben. Was bleibt, ist ein Schrecken und viel Respekt vor den Naturgewalten, aber auch die Gewissheit, dass bei solchen Ereignissen niemand auf sich allein gestellt ist, sondern wir immer wieder eng zusammenrücken und einander helfen. Dafür danke ich im Namen aller Betroffenen.

Fulderfest in Speele

Es scheint sich herum gesprochen zu haben, dass es sich lohnt, bei den Geburtstags-Festen in Speele dabei zu sein. So füllten sich bei strahlendem Sonnenschein und bestem Sommerwetter am Pfingstsonntag schnell die Bänke neben der „Speeler Seebühne“. Die Sonnenschirme fanden kräftige Männer, die sie an strategisch passende Plätze brachten, damit es auch den weniger Sonnen hungrigen Gästen gut ging.

Wieder hatten viele fleißige Hände des Festausschuss und der Speeler Vereine einen einladenden Festplatz hergerichtet. Neben dem Getränkewagen, der immer dicht umlagert war, stand die Bühne, auf der Tobias Grabant mit seinem Instrument seinen Platz fand. Von dort hatte er direkten Kontakt zu seinem Publikum, das seine Musik mit fröhlicher Stimmung annahm und ihm mit lautem Applaus dankte

Wie schon bei dem letzten Fest war auch dieses Mal reichlich für das leibliche Wohl gesorgt. Nachmittags wurde selbst gebackener Kuchen – ein großes Dankeschön an die vielen Bäcker/innen! – und Kaffee angeboten. Auf dem Weg zum Kuchenstand ging es vorbei an dem Stand des Jugendclubs: sie hatten alles vorbereitet, um später Kinderhamburger anzubieten, die großen Absatz fanden. Und im Hintergrund schmorte dicht am Bootsanleger der vielfach angekündigte Hinterschinken, und die Erwartungshaltung wuchs im Laufe des Nachmittags, bis endlich die ersten Portionen verspeist werden konnten. Offenbar hatten die Veranstalter nicht zu viel versprochen.

Besonders schön war es, das fröhliche Lachen der Kinder zu hören, die sich auf der Hüpfburg vergnügten oder das Angebot annahmen, eine kleine Bootstour auf der Fulda zu machen.

Der Höhepunkt des Nachmittags war der Auftritt des Shanty-Chors auf Landwehrhagen, der von der speziell errichteten „Speeler Seebühne“ seine maritimen Lieder erklingen ließ.

Bei seiner Begrüßung hatte unser Ortsbürgermeister Fred Kaduhr noch erwähnt, dass der Besuch des Festes dieses Mal vielleicht etwas geringer ausfallen würde, wegen diverser Veranstaltungen im Umfeld. Aber er irrte: trotz Stadtfest in Kassel und Händelfestspielen in Göttingen haben die Speeler zusammen mit ihren Gästen ausgelassen Geburtstag gefeiert und am 19. Juli geht es weiter mit der Sternwanderung. Sie sind herzlich eingeladen!

Umbauarbeiten im „Langen Acker“ abgeschlossen

Die Straße am Langen Acker wurde in diesem Jahr komplett neu ausgebaut.

Im Mai 2014 wurde die Straße „Langer Acker“ für den öffentlichen Straßenverkehr freibegeben. Auf eine Länge von 180 Metern wurden in diesem Jahr ca. 325 Tonnen Asphalt für die Erneuerung der Straße eingebaut.

Foto während der Umbauarbeiten aus Richtung „Langer Hecke“

Regenwassereinläufe, Abwasser- und Trinkwasserleitung wurden von Grund auf erneuert. Der Straßenanschluss zur „Langen Hecke“ musste für eine bessere Druchfahrt umgestaltet werden und wurde ebenfalls auf eine Länge von 30 Meter angepasst, bzw. breiter angelegt.

Um 1900 wurde hier das Erste Haus gebaut. Ein Straßenausbau erfolgte bisher jedoch nie.

Fertige Straße

Maibaumaufstellen und Wappensteinenthüllung

…am 3. Mai wurde in dem Dorf, in dem die Straße beginnt, wieder gefeiert…

In unserem Dorf, in dem man nicht nur wohnen, sondern auch herrlich leben kann, wie unser Ortsbürgermeister Fred Kaduhr im Laufe seiner Ansprache bemerkte, war wieder etwas los.

Zahlreiche Helfer/innen hatten den Platz gegenüber vom Bahnhof festlich mit Maiengrün geschmückt. Außerdem hatte die Familie Burgheim die ehemalige Bahnhofsgäste dankenswerter Weise für das Kuchenbuffet zur Verfügung gestellt. Zum gemeinsamen Feiern traf sich gefühlt „das Dorf“, um die Enthüllung unseres neuen Wappensteins mitzuerleben. Dieser über 2 Meter hohe Sandstein trägt das Speeler Wappen und ist das Geburtstagsgeschenk unseres Schirmherrn Roland Schminke. Es hat ihm offensichtlich besondere Freude bereitet, das Wappen eigenhändig in den Stein einzusetzen. Mit einem kräftigen Applaus wurde ihm für sein außergewöhnliches Geschenk gedankt.

Roland Schminke enthüllt den Wappenstein in Speele

Gelebte Tradition ist selbst durch ein Festjahr nicht beiseite zu schieben und so teilt sich der Wappenstein den Rasenplatz mit dem Maibaum. Auch in diesem Jahr wurde der Baum festlich geschmückt und unsere Freiwillige Feuerwehr hat den Maibaum erfolgreich hochgedenst, als es nach der Enthüllung des Wappensteins endlich soweit war.

Anlässlich dieser 2. Veranstaltung der Geburtstagsfeierlichkeiten dankte Fred Kaduhr besonders den vielen Sponsoren, die mit ihrer Werbung auf unserem Festbanner dazu beitragen, dass es möglich ist, unbeschwert zu feiern, weil wir bei der Deckung der Kosten unterstützt werden. Ein wenig Platz gibt es noch auf unserem Werbe-Banner. Interessierte Sponsoren können diesen bei Fred Kaduhr erwerben.

Wir sehen uns beim Fuldauferfest am 08. Juni 2014 und feiern weiter Geburtstag!

Baum des Jahres in Speele gepflanzt

Landfrauenverein Obergericht pflanzten den „Baum des Jahres 2014“

Den „Baum des Jahres 2014“, eine Traubeneiche, pflanzten die Landfrauen aus Obergericht, mit ihrer rührigen Vorsitzenden, Frau Haldorn, und dem Vertreter der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Herr Hans-Peter Giebing. Er stellte den Baum, eine etwa 8-10 jährige, ca. 3,50 m hohe Traubeneiche, kostenlos zur Verfügung. Oberbürgermeister Fred Kaduhr hatte schnell einen schönen Platz am Ortsrand gefunden und vorher alle Vorbereitungen für die Pflanzung getroffen, wie das Pflanzloch ausheben, Wasser und Pflanzgeräte bereit gestellt.

Anlässlich des Pflanzaktes hatten sich am Samstag, 26. April 2014, der bundesweite „Tag des Baumes“ auch einige interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Speele eingefunden, um den Baum alle guten Wünsche für sein zukünftiges Wachstum mitzugeben. Herr Giebing wies in einer kurzen Ansprache auf die Besonderheiten der Eiche hin, die in unserer Mythologie auch einer besonderen Bedeutung zukommt. Er wünscht, dass sich nachfolgende Generationen im Schatten des Baumes einmal ausruhen können. Unsere Vorfahren dachten auch nicht an sich selbst, sondern an die Generationen, die nach ihnen kamen. Denn „wenn de Baum is graut, dann is der Planter daut“ („wenn der Baum ist groß, dann ist der Pflanzer tot“).

Informationen in schriftlicher Form ergänzten den besonderen Stellenwert der Eiche. Frau Haldorn bedankte sich bei allen Beteiligten, insbesondere bei Herrn Oberbürgermeister Fred Kaduhr, weil der Wunsch der Landfrauen, den „Baum des Jahres“ zu pflanzen, wohlwollend aufgenommen und nach wenigen Tagen auch umgesetzt wurde. Die Pflanzaktion endete mit dem gemeinsamen Lied „Geh aus mein Herz und suche Freud…“.

„Unter diese Eiche legt euch nieder,
Brüder seht hier ist das Mahl bereit,
drum singt und trinkt,
das schönste Lied sei der Wälder Königin bereit.
Dir gebührt`s vor allem Rieseneiche, Wunder der Natur.
Kein Geschöpf im weiten Pflanzenreiche trägt wie du die Allmacht hoher Spur“

Speele feiert 750. Geburtstag

Großartige Auftaktveranstaltung!

Mit der alten Glocke der Gemeindediener läutete unser Ortsbürgermeister Fred Kaduhr die Ausstellung ein und sprach die Eröffnungsworte dazu auf platt.

Lange war die Halle der DGA, in der die Ausstellung zur Geschichte Speeles am 22. und am 23. März 2014 gezeigt wurde, nicht mehr so gut gefüllt. An beiden Tagen sind sehr viele Menschen der Einladung gefolgt und haben sich mit Interesse und Freude auf die Zeitreise in die Vergangenheit Speeles begeben.

Den Kernpunkt der Ausstellung bildete ein alter Leiterwagen, dessen Herkunft nicht bekannt ist, der sich aber bereits seit Jahrzehnten in Speele befindet. Weiterhin wurden historische Gerätschaften aus verschiedenen Lebensbereichen gezeigt, wie z.B. alte Schüsseln, Ackergeräte und mehr.

Auf Stellwänden wurde umfangreiches Bild- und Textmaterial zur Geschichte Speeles präsentiert, das von unserem Heimatpfleger Walter Jentsch und seinen Helfern zusammen getragen worden war. Der Bogen spannte sich von den Anfängen der ersten Jahre nach der Gründung, über die des Mittelalters, die Zeit der Schlacht bei Lutterberg im 18. Jahrhundert bis zum 21. Jahrhundert. Ergänzend wurden Fundstücke aus der Fulda gezeigt, die aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen.

Ortsbürgermeister Fred Kaduhr (links), Heimatpfleger Walter Jentsch (rechts)

Ein Dorf lebt nur durch und mit seinen Menschen und so zogen Fotos von Einschulungen und Konfirmationen aus der Nachkriegszeit bis in die 60er Jahre viele Interessierte an. Ebenso faszinierend waren Fotos, die Speeler bei der Feldarbeit (vermutlich in den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg) zeigen. Historische Postkarten ließen Speele im Wandel der Jahrzehnte im Bild lebendig werden.

Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung waren einige Gemälde des Malers Prof. Rudolf Siegmund, der ca. 40 Jahre in Speele gelebt hat. Mit gekonntem Pinselstrich hat er verschiedene Sichten und für ihn markante Stellen des Dorfes festgehalten.

Am zweiten Tag wurde die Ausstellung durch eine Bildpräsentation von Wilfried Paetow bereichert. Herr Paetow hat Impressionen des Dorfes mit seinen Menschen eingefangen und so mit seiner Kamera und seinen Kommentaren unser Dorf, wie es sich heute im stolzen Alter von 750 Jahren präsentiert, eindrucksvoll dargestellt.

Auftaktsveranstaltung in der DGA Speele

An beiden Tagen der Ausstellung wurde deutlich, dass sich die intensive Vorbereitung der Ausstellung gelohnt hat: viele Menschen haben die Gelegenheit genutzt, sich zu informieren und dem Anlass entsprechend auch gemeinsam zu feiern.

Die nächste Veranstaltung findet am 03.05.2014 zur Maibaumaufstellung um 14:30 statt.