Hähnchen und Leberkäse auf dem Dorffest

Am 15.9.2018 feierten die Speelerinnen und Speeler ihr Dorffest. Vor der DGA hatte der Kultur- und Heimatverein den Festplatz hergerichtet. Ein großes Zelt mit angebautem Ausschank war für die Erwachsenen gedacht, eine Hüpfburg stand für die Kinder bereit. Begonnen hatte das Fest gegen 16:00 Uhr mit einem großen Kaffee- und Kuchenbuffet. Bei dezenter Musik, guten Gesprächen und herrlichem Sonnenschein verging der Nachmittag wie im Fluge. Abends wurde die Musik etwas lauter und die Stimmung ausgelassener. Nach einer Stärkung mit gegrillten Hähnchen, Leberkäse und Brezeln wurde noch bis weit in die Morgenstunden gefeiert, gelacht und getanzt. Alle Gäste und die Veranstalter sprachen im Nachhinein von einem rundum gelungenen Fest.

Straßenfeste in Speele 2018

„Fullewasser, Fullewasser hoi hoi hoi“, ertönte es bei den Speeler Straßenfesten am Samstagabend. Am ersten Augustwochenende folgten viele Bürger dem Aufruf des Ortsrates Straßenfeste zu feiern. Das stärkt das „Wirgefühl“ und die Nachbarschaft. Da durch den demografischen Wandel auch viele Neubürger ins Dorf kommen, ist dies eine wunderbare Gelegenheit, lockere Gespräche mit seinen Nachbarn zu führen und sich dabei besser kennen zu lernen. Einige Bürger hatten den Straßenschmuck der 750- Jahrfeier von 2014 wieder entstaubt und sorgten somit für ein tolles Ambiente. Die blau-weißen Farben des Ortswappens standen dabei im Vordergrund. Im Oberdorf hatten fast alle Straßenzüge teilgenommen. Im Unterdorf werden im nächsten Jahr hoffentlich einige hinzukommen. Zur Freude aller Teilnehmer hatte der Ortsrat die Feierlichkeiten mit einer Spende unterstützt. Es wurde gegrillt, gelacht und der Eine oder Andere tanzte bis spät in die Nacht. „ Wieder ein toller Tag in Speele“. So soll es sein! So der Speeler Ortsbürgermeister Fred Kaduhr.

Maibaumaufstellung 2018

Als erste Gemeinde im Landkreis hat Speele seinen Maibaum am Samstag, den 28.4. aufgestellt. Der Vorsitzende Christian Thiele vom Kultur und Heimatverein Speele begrüßte die Anwesenden und wünschte ein gutes Gelingen der Veranstaltung. Dabei erwähnte er, dass neben dem leiblichen Wohl der Gäste auch an die Kinder gedacht worden sei. Eine Hüpfburg steht für diese zur kostenlosen Verfügung.

Frank Sittig als Vereinsvorsitzender des Sportvereins ehrte Walter Zeleny für 65 jährige Mitgliedschaft im Sportverein. Ortsbürgermeister Fred Kaduhr ging auf die gespendete Sitzgelegenheit vor der DGA ein. Er dankte sowohl dem Ortsrat als auch dem Kultur und Heimatverein, die gemeinsam einen Tisch und eine Bank gespendet haben. Die zweite Bank wurde durch Fördermittel des Kreises ermöglicht. Unter Beachtung aller Sicherheitsvorschriften folgte die Aufstellung des Maibaumes durch die freiwillige Feuerwehr Speele. Anschließend wurde ein geschmückter Leiterwagen gemeinsam von Feuerwehr und freiwilligen Helfern neben den Maibaum geschoben. Da auch das Wetter mitspielte war es eine gelungene Veranstaltung.

100 Wanderer erkunden die Umgebung

Wandern auf dem Panoramaweg bei Speele

Bei herrlichem Frühlingswetter fanden sich am Sonntag, den 08. April, auf Einladung des Mündener Naturparks etwa 100 Wanderer ein. Es lockte der Panoramaweg in Speele. Es ging um 14:00 Uhr am Bahnhof Speele los. Die Teilnehmer kamen sowohl aus Staufenberg als auch aus Hann. Münden, Hemeln, Hedemünden, Dransfeld, Göttingen, Kassel und Kaufungen. Unter Führung von Egbert Henkel und Speeles Ortsbürgermeisters Kaduhr ging es zuerst durch die Feldmark. Hier ging Herr Henkel auf den Fuldaübergang der Braunschweiger Soldaten bei Speele während des Siebenjährigen Krieges ein. Im weiteren Verlauf wurden Hügelgräber im Speeler Wald aufgesucht. Die besondere Bedeutung der Grenze zwischen dem Gebiet des Mainzer Erzbischofs und dem Herzogtum in Braunschweig zeigte sich durch den Bau des Warteturms auf Höhe der Spiegelmühle Knickhagen. Eine dort befindliche Tafel weist auf die Bedeutung der Drahtseilbahn hin, die auf einer Länge von 4 km von der Zeche Osterberg nach Speele verlief und Kassel mit Braunkohle versorgte. Nach 2,5 Stunden war man wieder in Speele. Während man sich bei gespendeten Getränken und Bratwurst stärkte, gab Ortsheimatpfleger Walter Jentsch einen Vortrag über die Speeler Geschichte. Die Teilnehmer waren sich einig, an einer gelungenen Veranstaltung teilgenommen zu haben.

Bühnenstück „Dreimal schwarzer Kater“

Kulissenschieber aus Fuldatal waren auch dieses Jahr wieder zu besuch.

(ein Stück von Heidi Mager) Wie schon in den Jahren zuvor, war die Dorfgemeinschaftsanlage gut besucht. Die Stimmung ausgezeichnet, die Schauspieler professionell. Der Kultur- und Heimatverein, unter Vorsitz von Christian Thiele, war voll des Lobes.

Das Theaterstück: Harmonie! Dies ist die Lebensphilosophie von Brigitte Dreher. Aber ihr gesamtes Umfeld hat davon anscheinend noch nichts vernommen, im Gegenteil. Ehemann Norbert hat seine eigenen Probleme und ist auch noch eifersüchtig auf den Yogalehrer seiner Frau. In der Nachbarschaft sieht es nicht besser aus. Reinhard Schobel streitet sich laufend mit seiner Schwester Doris. Seine Frau Claudia ist ihm keine Hilfe, denn sie ist sauer auf ihn und seine Gartenzwergsammlung. Claudia hat sowieso nur einen Liebling: ihren Kater Peter! Die Gartenzwergidylle kommt noch weiter ins Wanken, als Viktor der musikalische Ewigstudent und Onkel von Claudia seinem Nachbarn Norbert einen Streich spielt. Mit ungeahnten Folgen. Führerschein-Neuling Lina und Norberts Kollegin Eva Settler sorgen für zusätzliche Verwirrung. Nach dem Ersten Akt und gereizten Bauchmuskeln, vor purer Freude, gönnten sich Schauspieler und unsere Gäste bei Kaffee und Kuchen eine kleine Pause. Nach der Veranstaltung mit reichlichem Applaus wurde zum Abschluss noch lange zusammengestanden, geklönt und gelacht.

„Heidi Mager ist es mit ihrem Stück gelungen, absurd-komische Situationen mit fast schon aus dem Leben gegriffenen Neckereien zwischen Eheleuten und den Geschlechtern zu vereinen, ohne dabei auf zu derbe oder überspitzte Dialoge zurückgreifen zu müssen.“ (Kathrin Kammerer am 12. November 2010 im Schwarzwälder Boten)

Tag der Straßenfeste in Speele

am Samstag, den 05. August, wurde bei uns im Dorf in verschiedenen Straßen gefeiert. Aufgerufen hatte der Ortsrat. Mit dieser Idee wollten wir die Nachbarschaft untereinander fördern und eventuell Freundschaften entstehen lassen, wo dies noch nicht geschehen ist. Auch zugezogene neue Einwohner unseres Dorfes lernen auf diese Weise ihr Umfeld schneller kennen. Angemeldet hatten sich die Straßen: Vor dem Siegen, Ginsterweg, Auf der Bilze, Holunderweg, Oberer Siedlungsweg, Kaufunger Breite, Thüringer Straße, Steinweg und die Poststraße. Wie angekündigt, wurden sie mit Getränken, oder wahlweise mit Grillwürstchen, versorgt.

In den genannten Straßen feierten annähernd 200 Personen gut gelaunt und ausgiebig bei tollem Wetter bis tief in die Nacht hinein. Natürlich wurden die Straßen hierzu wieder geschmückt.

Speeles Ortsbürgermeister Fred Kaduhr besuchte im Laufe des Tages alle Straßenzüge und konnte sich von einer beeindruckenden Stimmung überzeugen. Durch die Urlaubszeit bedingt, fehlte die ein oder andere Familie, aber dort wurde vor einigen Häusern im kleinen Rahmen gegrillt und mit den Nachbarn „geschwatzt“. Neugierige hielten es zu Hause auch nicht so richtig aus. Sie unternahmen noch einen schönen Spaziergang in den Abendstunden, wo wohl auch der Ein oder Andere bei den Straßenfesten stehen geblieben ist. Genau so war es gedacht. Nach dem Motto, „hier schlafen wir nicht nur, sondern wir leben hier“, war dies wieder ein schöner Tag für uns, in unserem Dorf.

Buchspende für Speele


Tillmann Boller aus Speele spendet 1000 Bücher für die Dorfgemeinschaft

„Ich kenne nur das Schild Bücherei geschlossen“, erzählt der Neu-Speeler Tillmann Boller (66), der 30 Jahre in Kassel in der Werner Hilpert Straße ein Antiquariat geführt hat. Nun lebt er seit über einem Jahr mit seiner Frau in Speele und betreibt nebenbei noch ein Online-Antiquariat.

Das mit der Bücherei wollte er ändern und stellte aus seinem Fundus von 200000 Büchern erst einmal 1000 Exemplare zur Verfügung, die in das Eigentum der Interessierten über gehen. Aus diesem Bestand können sich Leseratten nach Herzenslust bedienen so oft sie wollen und so viel sie wollen. Viele Themen, und Zeitepochen sind vorhanden: Romane, Krimis, Garten- und Kochbücher, Kinder- und Reisebücher. „Ich möchte damit eine kulturelle Duftnote einbringen“, erklärte Boller seine Aktion. Er sprach außerdem über Wichtigkeit von Sprache und Schrift. „Ein Buch lebt, wenn es aufgeschlagen wird“, meinte er. Speeles Ortsbürgermeister Fred Kaduhr hat ebenfalls vor längerer Zeit den Gedanken gehabt, die Ortsbücherei, die vor fünf Jahren geschlossen wurde, neu zu beleben. Er dachte dabei an eine Telefonzelle und startete eine Umfrage, doch die Resonanz war gering. Doch nun habe man im Ortsrat beschlossen eine Art Bücherei im Foyer in der Dorfgemeinschaftsanlage einzurichten. Die Bücheraktion wird jeden Donnerstag, von 19 bis 20 Uhr und beim Speeler Treffpunkt, ein Kaffeetrinken für Jung und Alt, montags alle vier Wochen, von 15 bis 17 Uhr, stattfinden. Dieser Treffpunkt wird vom Kultur- und Heimatverein Speele, unter der Leitung von Britta Drönner mit Unterstützung von Katrin Stippich und Melanie Kaiser, veranstaltet und ist aus der 750-Jahr-Feier des Ortes entstanden. Ungefähr 50 Speeler kommen jedes Mal. Nach Speele hat es Boller und seine verschlagen, weil sie als Anti-Autofahrer die gute Bahnanbindung und die gute Nachbarschaft in Speele schätzen, die er zum ersten Mal zur 750 Jahr Feier kennen gelernt hat, überzeugt haben.

Landfrauen zu Besuch in Speele

Am Mittwoch, dem 12. Juli startete ein Bus voller Landfrauen nach Speele, wo wir gegen 14.00 Uhr eintrafen. Der Ortsbürgermeister Herr Fred Kaduhr erwartete uns schon und begann seinen 1 stündigen Rundgang vor der Schautafel des Dorfes mit den Hinweisen auf den Kulturpfad mit 29 Tafeln, die die Besonderheiten aus der Geschichte des Ortes beschreiben. Herr Kaduhr zeigte uns die neue Schule, die nach ihrer Schließung, jetzt als Dorfgemeinschaftshaus dient. Weiter ging es zum neueren Pfarrhaus und zur Kirche, die wir uns von innen angesehen haben. Nach der Zerstörung der Edertalsperre stand das Hochwasser in Speele 9m hoch und hat viele Häuser beschädigt. Vom Uferweg an der Fulda entlang konnten wir das Niedersachsenpferd sehen, wo Hessen und Niedersachsen zusammentreffen. Nachdem wir die ehemalige Mühle gesehen hatten, zeigte uns Herr Kaduhr das Fabrikgebäude einer ehem. Holz- und Papierfabrik. Die Fabrikbesitzer hatten das alte Schulhaus gekauft und sorgten dafür, das Speele der erste Ort in Deutschland war, wo es eine elektrische Straßenbeleuchtung gab. (1888) Allerdings wurde Speele während des 2. Weltkrieges auch bombardiert, wahrscheinlich auch weil sich in der Fabrik während des Krieges ein Kleiderlager befand.(u.a.) Weiterhin gab es in Speele eine Bäckerei mit einem Kaffee, wo man sprichwörtlich Torten aus dem „Glaskasten“ bekam und auf einem Balkon sitzen konnte mit Fuldablick. So haben wir viel Interessantes über Speele erfahren und Herr Kaduhr hat uns mit mancher Anekdote den Rundgang trotz regnerischem Wetter versüßt. Anschließend sind wir zum „Gut Wissmannshof“ gefahren zum Kaffeetrinken, übrigens zu der Geschichte des Gutes und seiner Besitzer konnte uns Herr Kaduhr auch noch etwas erzählen, da es zur Gemarkung Speele gehört. Wir fanden unseren Ausflug nach Speele eine richtig gute Idee und freuen uns schon auf den nächsten Ort, den wir im kommenden Jahr besuchen werden.

Maibaumaufstellung 2017

Der Tradition folgend wurde am 29. April 2017 unser Maibaum aufgestellt. Herausgeputzt mit neuen bunten Bändern stand er endlich an seinem angestammten Platz. Mit Begeisterung verfolgten die Speeler auf dem Festplatz, wie die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr auch in diesem Jahr mit Umsicht den Baum in die Senkrechte brachten. Anschließend sammelten sich viele junge Leute aus den Speeler Vereinen und schoben gemeinsam unseren historischen Leiterwagen – ebenfalls dem Anlass entsprechend geschmückt – den Berg hoch und platzierten ihn, begleitet vom Applaus der Zuschauer, unterhalb des Maibaums.

Nach getaner Arbeit ging es über zum gemütlichen Teil mit kühlen Getränken und Bratwurst. Alle waren sich einig: auch wenn die Sonne es nicht so gut mit uns gemeint hatte, wurde die Tradition hochgehalten. Und im nächsten Jahr sehen wir uns am 28. April und dann steht unser Maibaum wieder als der Erste in ganz Staufenberg!

Zinnfigurensammlung Erweitert

Weitere Zinngusskunst für die DGA

Heinz Menger und Fred Kaduhr

Ein außergewöhnliches Geschenk überreichte Heinz Menger während des „Speeler Treffpunkts“ (ein monatliches Kaffeetrinken der Speeler in der Dorfgemeinschaftsanlage) an Ortsbürgermeister Frd Kaduhr für den Ort. Er hat ein Diorama des Speeler Fuldaufers, beim Fest zur Einweihung der Mühlsteinecke zur 750- Jahr-Feier, mit selbst hergestellten Zinnfiguren geschaffen: Bootsanleger, Fischlehrpfad, feiernde Menschen draußen und in einem Festzelt. Eine Band musiziert, Männer grillen Bratwürste, Kinder spielen und einige Senioren sitzen auf Bänken. Er hat die Szenerie und die Menschen bis ins kleinste Detail fein ausgearbeitet. Die Gesichter, die Kleidung und die Stellung der Figuren sind wie echt. Selbst eine Servicekraft mit Tablett auf dem sich einige Flaschen befinden, hat Menger nachgestellt. Nachdem er das Diorama fertig hatte, stellte sein sechsjähriger Enkel Eric fest, dass gar kein Bürgermeister dabei ist. Also schuf Heinz Menger noch den Bürgermeister mit einer Glocke und stellte ihn dazu. Ein weiteres Diorama, den Grillplatz rund um die Köhlerhütte, war die nächste Überraschung an dem Tag. Auch da hat er sämtliche Feinheiten berücksichtigt. „In einigen Szenen beider Werke finden sich einige Speeler sicherlich wieder“, scherzte Fred Kaduhr. „Es sind viele Geschichten im Detail und da gibt es Begebenheiten die nur Heinz Menger und ich kennen“. Mehrere hundert Stunden hat Menger für jede Szenerie benötigt.

Es ist nicht das erste Geschenk das er dem Ort gemacht hat. In der Glasvitrine im Foyer der Dorfgemeinschaftsanlage sind bereits Diaramen „Idylle am Warteturm“, „Aufstellen des Maibaums vor der Dorfgemeinschaftsanlage“, „der Adler fährt im Speeler Bahnhof ein“, „Der Kaiser nimmt 1912 auf Wißmannshof die Parade seiner Truppen ab“. Für die beiden neuen Dioramen soll jetzt eine neue Vitrine angeschafft werden.